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private Krankenversicherung
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Einen wesentlichen Bestandteil des deutschen Sozialversicherungssystems bildet die gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Die GKV ist eine Pflichtversicherung für Beschäftigte, Bezieher von Erwerbsersatzeinkünften (Arbeitslosengeld, Krankengeld, Rente) und Studenten. Selbstständige, Freiberufler und Beamte sind von der Versicherungspflicht befreit, können sich jedoch freiwillig gesetzlich versichern. Die gesetzliche Krankenversicherung arbeitet auf der Grundlage des so genannten Solidaritätsprinzips, was bedeutet, dass die Versicherten ihre Beiträge entsprechend ihrer jeweiligen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit bezahlen. Die Beiträge werden gemäß dem gültigen Beitragssatz vom Bruttoeinkommen erhoben.

Hierbei jedoch gibt es eine Obergrenze, die Beitragsbemessungsgrenze. Auf Einkommensanteile oberhalb dieser Grenze erfolgt keine Beitragsberechnung. Trotzdem steht allen Versicherten die gleiche gesetzliche Grundversorgung zu, unabhängig von der Höhe des jeweiligen Beitrages, des Geschlechts, Alters, Gesundheitszustands oder der Tatsache, wie viele Personen im Rahmen der Familienversicherung beitragsfrei mitversichert sind.

Die gesetzlichen Änderungen der letzten Jahre bedeuteten sowohl Beitragserhöhungen als auch Leistungskürzungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Bemerkbar gemacht hat sich dies vor allem durch Anhebung des Beitragssatzes, die Einführung von Zusatzbeiträgen und dem Wegfall vieler Zahnarztleistungen. Diese Kürzungen bestärken vielen einen private Krankenversicherung Wechsel durchzuführen. Der allgemeine Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung ist mit der Gesundheitsreform von 2011 von 14,9 auf 15,5 Prozent gestiegen, während es bei der Arbeitgeberbeteiligung bei 7,3 Prozent blieb, was zur Folge hat, dass die wachsenden Beiträge von den Versicherten übernommen werden müssen. Für Arbeitnehmer gilt im Übrigen die Versicherungspflichtgrenze: Wer mit seinem Jahreseinkommen ein Jahr (vor der Gesundheitsreform: drei Jahre) mehr als 50.850 Euro verdient, ist von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreit und kann in die private Krankenversicherung wechseln.

Das System der privaten Krankenversicherung (PKV) ist ein anderes. Bei der PKV wird der Vertragsabschluss vom Alter, Geschlecht, Einkommen, Gesundheitszustand, Beruf und der zu versichernden Leistungen abhängig gemacht, im Gegensatz zur GKV. Vor Vertragsabschluss muss außerdem der Gesundheitszustand des Antragstellers per Attest beurkundet werden. Eventuelle Vorerkrankungen können unter Umständen dazu führen, dass Risikozuschläge erhoben werden, die meist zu prozentualen Aufschlägen auf die Normalbeiträge führen. Dies sollte beachtet werden bei einem private Krankenversicherung Wechsel.

Auch ist es möglich, dass eine PKV einen Antragsteller aufgrund seines Gesundheitszustandes ablehnt. Dies ist bei der GKV nicht möglich. Bestimmte Berufsgruppen, für die es keine Versicherungspflicht in der GKV gibt, können sich bei der PKV versichern lassen. Der Leistungsumfang der PKV ist erheblich umfangreicher und daher für entsprechende Berufsstände und Höchstverdienende interessanter. Der Leistungsumfang kann durch die Wahl der passenden Tarife, bei einem private Krankenversicherung Wechsel, selbst entschieden werden. Im Gegensatz zu der GKV erstattet die PKV für medizinische Leistungen deutlich höhere Sätze.

Viele Vorteile bietet der Wechsel von der GKV zur PKV für Arbeitnehmer und Angestellte, mit einem Verdienst über der Versicherungspflichtgrenze. Denn während sie in der PKV individuell kalkuliert werden, werden die Beiträge in der GKV nach dem Bruttoeinkommen gerichtet. Persönliche Faktoren wie das Alter, das Geschlecht und der Gesundheitsstatus werden in die Beitragsberechnung der zu versichernden Person einbezogen. So bekommen Gutverdiener in der PKV einen günstigen, hochwertigen Versicherungsschutz, während sie in der GKV Höchstbeiträge für Basisleistungen zahlen. Der private Krankenversicherung Vergleich ist die Gegenüberstellung unserer Topversicherer.

Überdies genießt man einen bedeutend besseren Versicherungsschutz, denn die Leistungen der privaten Krankenversicherungen liegen in aller Regel weit über denen der gesetzlichen Krankenkassen. Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung dürfen private Krankenversicherungen ihre einmal vertraglich festgeschriebenen Leistungen nicht mehr reduzieren. Nicht zuletzt werden privat versicherte Patienten im Normalfall von Ärzten bevorzugt behandelt. Für Angestellte ist der Wechsel in die PKV also durchaus attraktiv.

Mit dem Inkrafttreten der Gesundheitsreform zum 1. Januar 2011 gibt es im deutschen Gesundheitssystem manche Änderungen, die für einen Wechsel in die private Krankenversicherung sprechen. Nicht nur steigen die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung, auch dürfen Zusatzbeiträge seit 2011 in unbegrenzter Höhe erhoben werden. Die Versicherungspflichtgrenze 2012 steigt auf 50.850 Euro im Jahr und ermöglicht einen leichteren Wechsel in die private Krankenversicherung für Angestellte. Darüber hinaus hat sich die Wartefrist verkürzt, und zwar von drei Jahren auf ein Jahr. Das bedeutet, dass das jährliche Bruttoeinkommen lediglich ein Jahr lang die Versicherungspflichtgrenze übersteigen muss für einen private Krankenversicherung Wechsel.

private Krankenversicherung Wechsel   VDABBAKW_4077 08.12.2016-04:54:42